Stefan Philipps begleitet
Führungskräfte und Teams bei beruflichen Herausforderungen
sowie Menschen in Lebenskrisen
Schweinfurt · Bad Kissingen · online deutschlandweit

Supervision und Coaching für Führungskräfte, Teams und Organisationen
Ich begleite Menschen in beruflichen Veränderungs- und Klärungsprozessen – einzeln, im Team und innerhalb ihrer Organisation.
- Führungskräfte und Teams in mittelständischen Unternehmen
- Familienunternehmen bei Veränderungsprozessen, Führungswechseln und Unternehmensnachfolgen
- Fachkräfte und Teams in sozialen Einrichtungen, Kliniken und helfenden Berufen
- Menschen mit beruflichem oder persönlichem Klärungsbedarf
Wobei ich Sie begleite
- Klärung von Rollen, Aufgaben und Verantwortung
- Führung, Teamentwicklung und eine tragfähige Teamkultur
- Konflikte und festgefahrene Kommunikationsmuster
- Generationskonflikte und die Zusammenarbeit verschiedener Generationen
- Betriebliche Veränderungsprozesse, Führungswechsel und Unternehmensnachfolge
- Berufliche Belastung, emotionale Erschöpfung und psychische Gesundheit
- Professionelle Selbstfürsorge und die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer
Erkrankung - Entscheidungen, berufliche Neuorientierung und Übergänge
- Verlusterfahrungen und persönliche Lebenskrisen
Bei Unternehmensnachfolgen und Generationswechseln arbeite ich zunehmend gemeinsam mit meinem Sohn Johannes Philipps. Als Vater und Sohn bringen wir die Perspektiven zweier Generationen in die Beratung ein. So betrachten wir Fragen von Verantwortung, Vertrauen, Bewahren und Erneuern aus unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten.
Besondere Beratungsangebote
Methoden und Haltung
Sie folgen seiner Situation und dem, was im jeweiligen Zusammenhang Bedeutung gewinnt.
Ich gehe heute in ein anderes Land,
ich kenne es gut, es ist mir unbekannt!
Aktuelles
Termine:
- Meditation im „neuen Raum“
Dienstag 1. September 2026 12:00 Uhr Anmeldung nicht nötig…➟ mehr - Online-Supervision für Trauerbegleiter*innen
18. September 2026 19.30 – bitte per mail anmelden. - „Musik und Poesie – Immer wieder zurück ins Leben“
8.10.26 um 19.00 Uhr in Bad Kissingen Lesung mit Freya von Stülpnagel und Musik von Stefan Philipps –
bitte per mail anmelden.
- Trauer-Workshop „Immer wieder zurück ins Leben“
9.10.26 von 10.00 – 19.00 Uhr in Bad Kissingen, für Eltern die ein Kind durch Suizid verloren haben
– bitte per mail anmelden. - Segnungsfeier für Verstorbene in Gräfelfing
am 29. November 2026 um 17:00 in der Friedenskirche
mit Julia Rittner-Kopp, Landesbischof Christian Kopp, Gerhard Althaus, Birgit Gröninger, David Althaus und
Stefan Philipps ➟ mehr
Gedanke zur Woche:
In der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendetwas zu erlangen. Es geht darum, dass wir uns selbst
erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und ebenso der Welt zu erlauben,
genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.

Hypnosystemische Begleitung
in Krisen und nach Verlusterfahrungen
Geprägt durch Viktor Frankl, Milton Erickson
und Gunther Schmidt
Wenn Verlust das Leben verändert
Verluste greifen tief in das Leben eines Menschen ein. Dazu gehören
der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Beziehung und der Abschied von einem vertrauten Lebensabschnitt.
Auch eine Erkrankung, der Verlust von Gesundheit oder Arbeit und eine berufliche Krise stellen infrage, was bisher
Halt und Orientierung gegeben hat.
Es geht nicht darum, einen Verlust möglichst schnell zu überwinden.
Jeder Verlust bleibt Teil des eigenen Lebens. Ein Verlust wird oft brennend erlebt, wie ein Feuer im Zentrum des
Lebens. Geschehnisse brauchen Raum. Begleitung bedeutet für mich nicht nur, den Blick fortwährend auf dieses Feuer
zu richten. Fragen des Alltags, des Arbeitsplatzes oder der Familie treten in den Vordergrund und gehören ebenso zur
veränderten Wirklichkeit. Der Verlust bleibt im Zentrum, ohne in jedem Gespräch der Mittelpunkt zu sein.
Menschliche Prozesse verlaufen nicht geradlinig. Erleben verändert
sich mit dem jeweiligen Kontext, mit Beziehungen und Begegnungen, mit körperlicher Verfassung, Tageszeit und
Lebenssituation. Daraus entstehen andere Blickwinkel und nächste Schritte – bezogen auf diesen Menschen, seine
Beziehungen und den gegenwärtigen Augenblick.
Trance und Kontext
Milton Erickson verstand Trance nicht nur als Ergebnis einer
therapeutischen Hypnose. Trance gehört zum alltäglichen menschlichen Erleben. Wer sich verliebt, erlebt eine
Honeymoon-Trance: Die Sprache fließt, alles erscheint wundervoll und bezaubernd, wenig stört am anderen. In einer
Streittrance werden dieselben Worte, Blicke und Verhaltensweisen anders gehört, gesehen und empfunden. Das Erleben
verändert sich in jeder Trance fundamental!
Auch eine Krise oder ein Verlust verändert die Wahrnehmung. Gedanken
kreisen, der Körper reagiert, Zeit wird anders erlebt und der Blick verengt sich auf das, was geschehen ist. Das ist
kein persönliches Versagen. Es ist ein hypnotischer Prozess, in dem Erleben und Kontext aufeinander wirken.
Eine Trance ist keine unveränderliche Wirklichkeit. Mit einer anderen
Beziehungserfahrung, einem veränderten Blickwinkel oder einem neuen Kontext werden andere Wahrnehmungen und
Handlungsmöglichkeiten zugänglich. Hypnosystemische Begleitung richtet ihre Aufmerksamkeit auf diese
Wechselwirkungen.
Sinn, Freiheit und Haltung
Viktor Frankl stellt die Sinnfrage in das Zentrum seiner Logotherapie.
Sinn ist für ihn keine allgemeine Antwort auf das Leben und keine Erklärung für erlittenes Leid. Sinn zeigt sich in
der Beziehung zwischen einem Menschen und seiner gegenwärtigen Lebenssituation.
Frankl beschreibt drei Wege der Sinnfindung. Der erste Weg liegt im
Gestalten: in einer Aufgabe, einem Werk, einem Projekt oder in dem, was ein Mensch in die Welt einbringt. Der zweite
Weg liegt im Erleben: in der Natur, in Kunst und Schönheit . Der dritte Weg liegt in der Fähigkeit Liebe
wahrzunehmen und sie absichtslos auch zu teilen.
Diese drei Wege schreiben einem Verlust keinen Sinn zu. Sie öffnen den
Blick für das Leben, das mit dem Verlust weitergeht. Wo Gestaltung möglich ist, entsteht eine Aufgabe. Wo Begegnung
und Liebe erfahrbar sind, entsteht Verbundenheit. Wo eine Situation unveränderbar bleibt, bleibt dem Menschen die
Freiheit, eine eigene Haltung zu ihr zu entwickeln.
Frankls Verständnis von Freiheit zeigt sich auch in der Beziehung
zwischen Geschehen und Antwort. Der Mensch ist nicht für alles verantwortlich, was ihm widerfährt. Er trägt
Verantwortung für seine Antwort darauf.
Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Moment der Stille. In diesem
Moment entsteht Abstand. Die unmittelbare Reaktion verliert ihre Selbstverständlichkeit. Eine eigene Haltung nimmt
Gestalt an.
Ich arbeite ohne fertige Antworten und ohne eine Vorstellung davon,
wie ein anderer Mensch sein Leben zu führen hat. Ich höre zu, frage nach und bringe offen ein, was ich wahrnehme.
Meine Sicht bleibt eine Perspektive. Im Gespräch entsteht, was davon Bedeutung gewinnt.
Klarheit und Einfühlung gehören für mich zusammen. Klarheit bedeutet nicht
Härte. Einfühlung bedeutet nicht, Gefühle vorzugeben oder Schwieriges mit freundlichen Worten zu verdecken.
Begleitung bedeutet für mich, dem Geschehen Raum zu geben, Zusammenhänge wahrzunehmen und gemeinsam nach dem
nächsten Schritt zu suchen.




