Jacques Gaillot und Stefan Philipps,  da berührten sich Himmel und Erde…

Bischof Jacques Gaillot ist am 12. April 2023 im Alter von 87 Jahren verstorben. Mit seinem Tod verliert die katholische Kirche eine ihrer markantesten Stimmen für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung.

Jacques Gaillot war zeitlebens ein Mann der Tat. Als Seelsorger und Bischof setzte er sich unermüdlich für die Belange sozial schwacher Menschen ein. Er kämpfte gegen Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit, engagierte sich für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten und kämpfte gegen die Todesstrafe. Für uns im Brückenhaus war es wundervoll, dass er uns 2001 besuchte. Er saß mit uns an einem Tisch um uns kennenzulernen und mit uns zu essen. Wir haben Jacques als einen engagierten und friedvollen „kleinen Bischof“ wahrgenommen, der sich für eine Kirche einsetzt, die näher an den Bedürfnissen und Sorgen der Menschen ist. Er verabschiedete sich schließlich mit einer herzlichen Umarmung ohne Geschnörkel, fast wie ein Freund.

Jacques Gaillot war bekannt für seine kontroversen Aussagen und Aktionen. Er sprach sich für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt aus, kritisierte offen die katholische Kirche für ihre Haltung in Fragen der Sexualität und Verhütung und engagierte sich für die Rechte von Homosexuellen.

Für all diese Haltungen, und vor allen wegen seines Engagements für die sogenannten „passlosen Menschen“ musste er schließlich seinen Bischofsitz räumen und wurde 1995 von Papst Johannes Paul II. seines Amtes enthoben. Er selbst sagt dazu: „Ich bin jetzt machtlos, aber frei„.

Jacques Gaillot wird uns und vielen Menschen als eine inspirierende Persönlichkeit in Erinnerung bleiben, die mit Mut und Überzeugung für ihre Ideale eingestanden ist. Sein Tod ist ein Verlust für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung einsetzen.

Es gibt Freunde, die fallen einem so unverhofft in den Schoß,
dass man fast meinen könnte irgendeiner hätte geahnt, dass man sie braucht.

Trauer braucht Zeit – ein langer Weg zurück ins Leben

Wer einen geliebten Menschen verliert, wird ungewollt konfrontiert mit „einem völlig neuen Leben“. Das eigene Empfinden verändert sich schlag- artig, vertraute Menschen verhalten sich anders und selbst der Himmel kann in seinem Leuchten bedrohlich wirken! Trauernde erfahren, dass Zeit von allein keine Wunden heilt und auch das Leben nicht einfach weiter geht wie bisher.

Stefan Philipps teilt an diesem Abend Trauererfahrungen und lädt zu einem neuen Weg in der Trauer und Beziehungsbegleitung ein. Ausgehend von einer bleibenden Liebe, muss die Trauer nicht verschwinden, sondern darf ins Fließen kommen.

Mittwoch, 30.11.2022, 19.00 Uhr
Kolpinghaus, Moritz-Fischer-Str. 3, Schweinfurt

Mela – der Blick ins Herz

Mela – der Blick ins Herz

Stefan Philipps, Barbara Hennerfeind und Erik Weisenberger erzählen, spielen und singen die Geschichte von Mela, einem Mädchen aus dem Gaza, das durch das Kind in der Krippe den Weg zu sich selbst findet.

Neuer Kurs

Neuer Kurs

… der Kurs besteht aus 7 Abenden, dauert bis 19:30 und findet im Haus der Begegnung in St. Michael statt – eine Anmeldung freut mich – bitte per mail!

Unser Geist ist wie ein Schwert das die Wirklichkeit in Stücke haut und dann handeln wir so als wäre jedes Stück der Wirklichkeit unabhängig von allen anderen.

Meditation im Alltag

Meditation im Alltag

… die geführte Meditation am Dienstag um 12 Uhr
findet im Haus der Begegnung in St. Michael statt!

Im gegenwärtigen Augenblick zu leben ist ein Wunder.
Das Wunder besteht nicht darin, übers Wasser gehen zu können.
Das Wunder besteht darin, im gegenwärtigen Augenblick
auf der grünen Erde zu gehen und den Frieden
und die Schönheit zu genießen, die jetzt gerade verfügbar ist.